Pfarrkirche St. Pius

Der Kirchturm der Kirche St. Pius überragte noch bis ins Jahr 1952 mit seinen 96 Metern die meisten Bauten im Berliner Osten. Die Kirche St. Pius ist nach der St. Hedwigs-Kathedrale und der Kirche St. Michael eine der ältesten katholischen Kirchen Berlins. Im Jahr 1894 konnte die Kirche fertiggestellt und die Pfarrei St. Pius gegründet werden. Sie war in den kommenden Jahren die Mutterkirche aller neu enstandenen Gemeinden im Ostteil Berlins.

Vom ehemaligen Pfarrhaus und den angrenzende Altbauten existiert heute nur noch Weniges. In der Nähe der Karl-Marx-Allee gelegen, ist die Umgebung der Piuskirche von Neubauten aus der DDR-Zeit geprägt. Eine Sanierung und Neugestaltung des gesamten Gebäudekomplexes ist angestrebt. Das Kirchengebäude selbst ist denkmalgeschützt. Der Kirchtum verfügt über ein Geläut aus drei Glocken, das an Sonntagen und zu Hochfesten weithin zu hören ist.

Patron der Kirche ist der heilige Papst Pius V.
Der Wikipedia-Eintrag ist hier zu finden.

Von 29. Okt. bis 2. Dez. 2016 war in der Kirche St. Pius die Kunstausstellung SEIN.ANTLITZ.KÖRPER zu besichtigen. Hier ein Kurzvideo dazu.

 

Anfahrt

Kirche St. Pius
Palisadenstraße 72
10243 Berlin