Erstkommunion

Getaufte Kinder sollen nicht unvorbereitet das erste Mal die Eucharistie, die Kommunion, empfangen. Als Pastoraler Raum bieten wir einen gemeinsamen Vorbereitungskurs zur Erstkommunion an, bei dem sich die Kinder in Gemeinschaft mit Gleichaltrigen auf den Empfang der ersten Beichte und die erste Kommunion vorbereiten. In der Regel erfolgt dies im vierten Schuljahr.

Der Kommunionkurs beginnt jährlich im Herbst und findet in den Räumlichkeiten der Gemeinde St. Mauritius statt. Für nähere Informationen wenden Sie sich gerne an das Pfarrbüro.

Firmung

Das Sakrament der Firmung vollendet und besiegelt die eigene Taufe. Dies geschieht in der Regel im Alter der beginnenden Religionsmündigkeit, das heißt im 15. oder 16. Lebensjahr (9. und 10. Klasse). Um diesen Schritt bewusst vollziehen zu können, bereiten sich die Jugendlichen in unserem Pastoralen Raum in einem gemeinsamen Firmvorbereitungskurs vor, der alle zwei Jahre stattfindet. Der nächste Firmkurs beginnt im Herbst 2017.

Erwachsene, die das Sakrament der Firmung empfangen möchten, nehmen an einem eigenen Vorbereitungskurs teil. Nehmen Sie hierbei mit dem Pfarrteam Kontakt auf, um gemeinsam weitere Schritte zu besprechen.

Beichte

Die eigene Erfahrung zeigt, dass wir als getaufte und gefirmte Christen immer wieder in das zurückfallen, was Paulus mit dem Alten Menschen bezeichnet, in das, was schuld- und sündhaft ist. Es tut gut, sich dies immer wieder bewusst zu machen, und es tut gut, dies in einem vertraulichen Gespräch mit einem Priester vor Gott zu bringen. Es geht hierbei weder um eine einseitige Fixierung auf Sünde noch um eine spezielle Therapie, sondern um ein Sich-Öffnen für die Vergebung und Barmherzigkeit Gottes. So wird die Taufgnade in uns erneuert und es lebt sich befreiter! Unser Tipp: Einfach mal ausprobieren. Ein Beichtgespräch ist kostenfrei und streng vertraulich.

Einen erfrischenden Zugang zum Sakrament der Beichte bietet folgendes Kurzvideo. Hilfen zum Ablauf und zur inneren Vorbereitung sind auch im Gebet- und Gesangbuch ‚Gotteslob‘ ab der Nummer 599 (S. 693 ff.) zu finden.

Beichtzeiten sind freitags von 18:30-19:00 Uhr während der Eucharistischen Anbetung vor der Hl. Messe in St. Antonius oder samstags von 16:30-17:00 Uhr in St. Mauritius. Ferner können Sie mit einem der Priester auch einen eigenen Termin für ein Beichtgespräch vereinbaren.

Krankenkommunion

Für viele Gläubige, die es gewohnt waren, regelmäßig an der Feier der Eucharistie teilzunehmen, bedeutet es ein Schmerz, bei einer ernsten Krankheit oder im hohen Alter nicht mehr zum Sonntagsgottesdienst kommen zu können. Um weiterhin sakramental Christus, der Kirche und der konkreten Gemeinde verbunden sein, bieten wir an, monatlich die kranken und älteren Gemeindemitglieder zu besuchen, um ihnen die Krankenkommunion zu bringen.

Beim Wunsch, regelmäßig die Krankenkommunion zu empfangen, nehmen Sie bitte mit dem Pfarrbüro Kontakt auf.

Krankensalbung

„Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben“, schreibt der Apostel Jakobs. Und weiter: „Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten“ (Jak 5,14-15). Diesen Auftrag erfüllt die Kirche gerne im Sakrament der Krankensalbung, das von einem Priester gespendet wird. Die Krankensalbung ist jedoch nicht – wie früher oft irrtümlich – als „Letzte Ölung“ zu verstehen, sondern kann bei ersten Erkrankungen oder auch vor größeren Operationen gespendet werden, auch wenn keine Todesgefahr vorliegt. Das Sakrament der Krankensalbung kann mehrmals im Leben empfangen werden.

Sollten Sie für sich oder für einen Angehörigen die Krankensalbung wünschen, nehmen Sie bitte mit einem Priester Kontakt auf, um einen Termin für eine häusliche Liturgie der Krankensalbung zu vereinbaren. Es ist schön, dies möglichst in Anwesenheit der engsten Angehörigen zu tun. Der Feier der Krankensalbung kann ein Beichtgespräch vorausgehen.

Bei unmittelbarer Todesgefahr können Sie direkt einen Priester bitten, die sog. Wegzehrung - also Krankenkommunion und -salbung - zu spenden.